Wir möchten die Reitkunst erhalten und verbreiten, Pferderassen wie den Pure Sangre Lusitano, die Pura Raza Española sowie den Knabstrupper und den Lipizzaner erhalten, die "Alten Reitmeister" für heutige Sprach-, Lern- und Sehgewohnheiten umsetzen und nicht zuletzt bei Kindern und Jugendlichen die Begeisterung für die klassisch – barocke Reiterei erwecken.
Die Bestimmung der klassischen Reitkunst ist es, die natürlichen Bewegungsveranlagungen des Pferdes zu studieren und durch systematisches Training mit dem Pferd bis zur hohen Schule in höchstmöglicher Eleganz zu kultivieren. Das Ergebnis ist eine harmonische Einheit zwischen Reiter und Pferd. Die jeweiligen Vorgehensweisen hängen maßgeblich vom jeweiligen Pferdetyp ab.
Das Pferd erhält im klassischen Sinn ab dem vierten Jahr eine Grundausbildung an der Hand und unter dem Sattel, die nach der Skala der Ausbildung ausgeführt wird. Pferde aller Rassen können zu dieser Ausbildung herangezogen werden. Besonders eigenen sich jedoch solche Rassen die mit einer hohen Versammlungsbereitschaft gesegnet sind.
Diese solide Grundausbildung soll die Basis legen für die korrekte Ausführung der Schulen auf und über der Erde an der Hand und unter dem Sattel, wie Seitengänge in allen Gangarten, Piaffe, Passage, Pirouetten, spanischer Schritt und Trab, sowie Levade, Krupade, Ballotade, Courbette und Kapriole.
Unterrichtskultur: Eine Reitschule soll jeden Reiter zu einem respektvollen Miteinander prägen. Egal welcher Ausbildungsstand vorhanden ist oder welche Pferderasse. Kinder und Jugendliche sollen von Anfang an die ethischen Grundsätze des Pferdefreundes erlernen. Der Umgang zwischen Ausbilder und Reitschüler ist respektvoll und höflich. Der Reitschüler soll jederzeit gefordert werden ohne ihn dabei zu überfordern.
Der Verein setzt sich ein: